Der Freifallkurs

- Solosprung aus 3000 m
Im Grundkurs haben Sie den Absprung, die Schirmfahrt und die Landung gelernt. Was Ihnen nun zum Glück noch fehlt, das ist der freie Fall.
Durch die Scheingriffe wissen Sie bereits, was Sie machen müssen, um Ihren Fallschirm zu öffnen. Der einzige Unterschied zu Ihrem letzten Automatensprung wird nun darin bestehen, dass es keine Aufziehleine mehr gibt. Jetzt sind Sie für das Öffnen Ihres Fallschirms selbst verantwortlich.
Durch das Ziehen des Griffs geben Sie den Weg für einen "Sprungteufel" frei, eine kräftige Metallspirale in einem kleinen Fallschirm. Dieser kleine Hilfsschirm wirkt wie ein Anker, der in der Luft hängen bleibt, während Sie weiterfallen und so den Hauptfallschirm aus dem Gurtzeug ziehen.
Von 0 auf 200 in 10 Sekunden
Wozu teure Motoren quälen, wenn die Schwerkraft alles von allein regelt. Sie steigern Ihre Freifallzeit von 3 Sekunden schließlich auf 60 Sekunden und mehr, wenn Sie lernen, nicht durch Zählen, sondern durch Ablesen Ihres Höhenmessers den Zeitpunkt für die Schirmöffnung zu bestimmen. Dabei werden Sie nach 300 Metern oder 10 Sekunden bereits die Endgeschwindigkeit von knapp 200 Stundenkilometern erreicht haben.
Sie lernen, Ihren Körper im Freifall mehr und mehr zu beherrschen. Drehungen auf dem Bauch, Vorwärtsfahrt, Salti und Schrauben gehören zu Ihrem Repertoire, wenn Sie sich schließlich zur Prüfung anmelden.
Zur Prüfung gehört dann eine Theorieprüfung sowie zwei Prüfungssprünge. Zusammen mit den Prüfungssprüngen werden Sie eine Mindestanzahl von 25 Freifallsprüngen haben.
Nach der Ausbildung
Sie werden es selbst merken - am besten ist es, die Ausbildung zügig abzuschließen. Die Nervosität vor dem Sprung wird immer weniger, Sie sammeln schnell Sprungerfahrung, und tauchen ein in die faszinierende Welt von RW, Freeflying, Swooping, ...
